Sicherheitsforscher knacken Android-Smartphones in 45 Sekunden – Millionen betroffen

Sicherheitsforscher knacken Android-Smartphones in 45 Sekunden – Millionen betroffen

Autor: Handyschmiede

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die App „freii“ unterstützt Jugendliche dabei, ihren Handykonsum zu reduzieren und fördert einen bewussteren Umgang mit Smartphones durch tägliche Herausforderungen. Sie wird auch in Schulen zur Suchtprävention eingesetzt.

In nur 45 Sekunden: Sicherheitsforscher knacken Android-Smartphone – warum das Millionen Geräte betrifft

Millionen Android-Smartphones waren zeitweise einer gravierenden Sicherheitslücke ausgesetzt. Sicherheitsforscher von Ledger Donjon konnten über diese Lücke innerhalb von nur 45 Sekunden Zugriff auf wichtige Daten erhalten. Betroffen sind insbesondere Geräte, die mit Mediatek-Prozessoren ausgestattet sind, die in vielen Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones verbaut werden.

Die Sicherheitsforscher demonstrierten die Schwachstelle am CMF Phone 1 von Nothing, indem sie eine EMFI (Electro-Magnetic Fault Injection) durchführten. Diese Methode stört den Software-Start des Geräts, wodurch Sicherheitsmaßnahmen umgangen werden können. Nach nur 45 Sekunden waren die Forscher in der Lage, auf sensible Daten wie die PIN des Smartphones und Informationen in Krypto-Wallets zuzugreifen.

„Das Extrahieren von Daten ist sogar möglich, wenn die Geräte komplett ausgeschaltet sind“, so Charles Guillemet, CTO von Ledger.

Die Sicherheitslücke wurde bereits im Mai 2025 entdeckt und Mediatek informierte die betroffenen Hersteller im Januar 2026 über einen Fix. Nutzer sollten sicherstellen, dass ihre Geräte auf dem aktuellen Stand sind, um sich vor möglichen Angriffen zu schützen.

Zusammenfassung: Sicherheitsforscher konnten in nur 45 Sekunden auf Daten von Android-Smartphones mit Mediatek-Prozessoren zugreifen. Ein Fix wurde bereits bereitgestellt, Nutzer sollten ihre Geräte aktualisieren.

Eine Lehrerin mahnt: Das Smartphone ist die Ursache für fast alle Schulprobleme!

Eine Lehrerin, die seit über 20 Jahren im Schuldienst tätig ist, sieht das Smartphone als Hauptursache für viele schulische Probleme. Sie berichtet, dass viele Kinder bereits in der Grundschule eigene Smartphones besitzen und oft unkontrolliert auf soziale Medien zugreifen. Dies führt zu Konzentrationsschwierigkeiten und einer Abnahme der Lesefähigkeiten.

Die Lehrerin hebt hervor, dass die Nutzung von Smartphones und anderen digitalen Medien die Aufmerksamkeit der Kinder stark beeinträchtigt hat. Viele Schüler können sich nicht einmal zwei Minuten auf eine Geschichte konzentrieren, was die Lernatmosphäre erheblich stört. Sie fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Mediennutzung und plädiert für eine Rückkehr zu analogen Lernmethoden.

„Ich betrachte meine Klasse als analogen Schutzraum, in dem die Kinder sich intensiv mit der Sache und mit den anderen Menschen, die mit ihnen lernen, auseinandersetzen sollen“, erklärt die Lehrerin.

Zusammenfassung: Eine Lehrerin sieht Smartphones als Hauptursache für schulische Probleme und fordert eine Rückkehr zu analogen Lernmethoden, um die Konzentration der Schüler zu fördern.

Wenn Ihr Handy Sie nicht gewarnt hat, sollten Sie diese Einstellungen überprüfen

Am 12. März 2026 fand ein Probealarm in mehreren Bundesländern statt, bei dem Handys und Warn-Apps getestet wurden. Viele Nutzer berichteten jedoch, dass sie keine Warnmeldungen erhalten hatten. Ein häufiges Problem ist der Akkusparmodus, der wichtige Benachrichtigungen unterdrücken kann.

Um sicherzustellen, dass Warn-Apps im Hintergrund funktionieren, sollten Nutzer die entsprechenden Einstellungen in ihren Geräten überprüfen. Bei Android-Geräten kann dies unter „Akku“ und „Nicht eingeschränkt“ erfolgen, während iPhone-Nutzer die Hintergrundaktualisierung aktivieren müssen.

Zusätzlich sollten Nutzer sicherstellen, dass die mobile Datennutzung für Warn-Apps aktiviert ist, da diese oft unterwegs aktualisiert werden müssen. Auch der „Nicht stören“-Modus sollte so konfiguriert werden, dass wichtige Warnungen durchdringen können.

Zusammenfassung: Nutzer sollten ihre Handyeinstellungen überprüfen, um sicherzustellen, dass Warn-Apps im Notfall funktionieren. Wichtige Einstellungen betreffen den Akkusparmodus, die mobile Datennutzung und den „Nicht stören“-Modus.

Sagen Sie laut, warum Sie Ihr Handy jetzt in die Hand nehmen

Ein finnischer Lehrer hat eine Methode entwickelt, um die Handynutzung seiner Schüler zu reduzieren. Bevor die Schüler ihr Smartphone benutzen, müssen sie laut aussprechen, was sie damit tun wollen. Diese Technik hat dazu geführt, dass die Handynutzung in der Klasse innerhalb von zehn Tagen deutlich zurückging.

Psychologen erklären, dass das Verbalisieren des Verhaltens den präfrontalen Cortex aktiviert, der für Selbstkontrolle zuständig ist. Dadurch wird aus einer unbewussten Gewohnheit eine bewusste Entscheidung, was die Nutzung des Smartphones einschränken kann.

Zusätzlich empfehlen Experten, das Smartphone außer Sicht zu legen und die Bildschirmzeit bewusst zu messen, um die Nutzung zu reduzieren. Diese kleinen Bewusstseinsmomente können helfen, automatische Gewohnheiten zu unterbrechen.

Zusammenfassung: Eine Methode eines finnischen Lehrers, die Schüler dazu bringt, laut auszusprechen, warum sie ihr Handy benutzen, hat die Handynutzung in der Klasse signifikant reduziert. Experten empfehlen zudem, das Smartphone außer Sicht zu legen.

Neue App fördert bewussten Umgang mit Smartphone

Die neue App „freii“ wurde entwickelt, um Jugendlichen zu helfen, ihren Handykonsum zu reduzieren. Die App fordert die Nutzer auf, an einer dreiwöchigen Challenge mit täglich wechselnden Aufgaben teilzunehmen, um das Handy bewusster zu nutzen und mehr Zeit in der Natur zu verbringen.

Die App ist kostenlos und soll auch in Schulen eingesetzt werden, um Workshops zur Suchtprävention zu unterstützen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen warnt, dass über sieben Stunden täglicher Handykonsum zu ernsthaften Problemen wie Konzentrationsstörungen und psychischen Erkrankungen führen kann.

Zusammenfassung: Die App „freii“ soll Jugendlichen helfen, ihren Handykonsum zu reduzieren und fördert einen bewussteren Umgang mit Smartphones. Sie ist kostenlos und wird auch in Schulen eingesetzt.

Quellen: